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Montag, 11. Dezember 2017
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Die Repla Grenchen Büren will es von ihren Mitgliedern wissen
Oliver Menge
(Foto: Oliver Menge)


Der Bettlacher Gemeinderat hatte sich mit einem Fragebogen der Regionalplanungsgruppe Grenchen Büren zu befassen, der Aufschluss über deren Zukunft geben soll.

Die Regionalplanung Grenchen Büren Repla GB steht vor grösseren Veränderungen. Zum einen wird ihr Geschäftsführer Jean-Pierre Ruch im nächsten Jahr pensioniert, zum anderen ist die Zusammenarbeit mit den Berner Gemeinden in naher und ferner Zukunft davon abhängig, wie sich der Kanton Bern und die Einwohner zur Frage stellen und was in Bezug auf die dortigen Regionalplanungen entschieden wird.

Die Repla GB wollte aus diesem Grund von ihren Mitgliedern wissen, wie es mit der Repla GB weitergehen soll. Man verschickte einen Fragebogen an die beteiligten Gemeinden, den der Gemeinderat nun zur Kenntnis nehmen sollte.

Andreas Baumgartner, FDP-Gemeinderat und Präsident der Planungs-, Umwelt- und Energiekommission Puek, hatte den Fragebogen zusammen mit Gemeindepräsidentin Barbara Leibundgut ausgefüllt. Mit diesem Fragebogen sei noch nichts entschieden, man wolle ihn der Repla zustellen und dann abwarten, wie es weitergehe, so Baumgartner.

Der Fragebogen dreht sich um Sinn und Zweck der Repla GB. Einst gegründet, um die Interessen der Region beim Bau der Autobahn durchzusetzen, dient sie auch heute der Vernetzung der Gemeinden und ihrer Interessen in diversen Bereichen. Den Nutzen schätzen die beiden Gemeindevertreter auf der Skala von «sehr hoch» bis «unbedeutend» als hoch ein. Die Beurteilung, inwieweit die Gemeinden Einfluss auf die Entscheide des Repla GB Vorstandes nehmen kann, fällt eher schlecht aus, auch der Gemeinderat kann seinen Einfluss eher nicht geltend machen.

Die Repla GB übernimmt die ihr im Gesetz übertragenen Aufgaben und bleibt gegenüber den verschiedenen Anspruchsgruppen neutral. Bettlach könnte sich aber vorstellen, die Koordination der Siedlungs- und Verkehrsplanung im Raum Bettlach – Grenchen – Lengnau selber zu übernehmen und beurteilt den Perimeter über zwei Kantone eher kritisch. Bei Fragen zu den Aufgaben erhält die Repla GB mehrheitlich gute Noten, sowohl was die Auswahl der Aufgaben, als auch die Aktualität und die Vermeidung von Doppelspurigkeiten angeht.

Allerdings beurteilt man das Kosten-Nutzenverhältnis als eher ungünstig. Bettlach bezahlt aktuell 15 000 Franken jährlich. Die Repla GB soll auch klar nicht aktiver mit der Berner Partnerorganisation Seeland zusammenarbeiten und auch der Schaffung einer zentralen, ständig besetzten Geschäftsstelle steht man negativ gegenüber.

Grundsätzlich einverstanden

In der Diskussion kristallisierten sich einige Punkte rasch heraus. Zwar war man grundsätzlich mit Baumgartner und Leibundgut einverstanden, wie sie den Fragebogen ausgefüllt hatten, wollte aber einige Punkte ergänzen oder betonen. Mathias Stricker von der SP begrüsste es, eine Organisation wie die Repla in der Grenzregion zu haben und die 15 000 Franken sind seiner Ansicht nach nicht als ungünstig zu bezeichnen. Diverse Gemeinderäte, insbesondere Thomas Fessler von der CVP, monierten, die Repla GB solle bei den ihr übertragenen Aufgaben bleiben und nicht neue suchen.

SVP-Gemeinderat Patrick Gfeller war sogar der Meinung, man habe heute zu wenige Berührungspunkte als Gemeinde und die Repla GB suche irgendwie ihre Daseinsberechtigung. Heinz Randegger von der FDP meinte, eine variable Struktur der Repla GB mit einer projektspezifischen Organisation anzustreben, sei eine Überlegung wert. Leonz Walker von der SVP sagte, es komme nicht auf die Antworten Bettlachs an. Was künftig mit der Repla GB passiere, werde dort entschieden, wo am meisten bezahlt werde – in Grenchen.
Der Fragebogen wurde schliesslich einstimmig zur Kenntnis genommen und mit der Ergänzung, dass eine Konzentration aufs Kerngeschäft erwartet werde, an die Repla GB zur Weiterbearbeitung geleitet.

Gemeinde verkauft Land

Wie Gemeindepräsidentin Barbara Leibundgut einen Tag nach der Gemeinderatssitzung mitteilte, genehmigte der Gemeinderat ein Landgeschäft in einem vertraulichen Traktandum. Die Gemeinde verkauft der Immostab AG 3800 Quadratmeter in der Industriezone südlich der Hauptstrasse, nahe des neuen Hauptsitzes der Boncas.

Peter und Barbara Stalder, Inhaber der Immostab AG und Gründer der Firma Startech Engineering AG in Bettlach, wollen dort ein L-förmiges Gebäude erstellen. Ein Produktionsbetrieb mit 12 Arbeitsplätzen, der seinen Hauptsitz von Selzach nach Bettlach verlegt, wird den einen Teil belegen, beim anderen Teil wolle man flexibel bleiben.

(Quelle: Grenchner Tagblatt, 01.02.2017)
02.02.2017 | Wyss Sophie
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