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Samstag, 22. September 2018
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Frühlingsambiente in der Schür: Hier probierten die Gwerbler etwas Neues aus – und wurden kreativ
Nadine Schmid
(Foto: zvg)


Der Gewerbeverein Bettlach organisierte seinen ersten Frühlingsevent in der Zähnteschür. 250 Gäste bestaunten die dekorativen Ideen der Gwerbler für die Präsentation ihres Betriebs.

Über 20 bunte Blüten, die der Gewerbeverein gestaltet hat, hängen an der Zähnteschür, darunter gedeiht grünes, kniehohes Gras aus Holz. Einige Schritte entfernt befindet sich eine Galerie mit 18 Frühlingsfenstern.

Jeder Gewerbler aus Bettlach konnte eine Blüte im Vorfeld erwerben und daraufhin in einem Fenster seinen Betrieb vorstellen. Der Ideenvielfalt der Dekoration war dabei keine Grenzen gesetzt. So gestaltete die Weinkellerei Franz Greder das Fenster mit Rebengeäst und Trauben, während das Restaurant Bettlachberg für die Vorhänge dasselbe Muster nutzte, das auch auf der Bettwäsche in den Gästezimmern zu sehen ist.

Statt dem jährlichen Weihnachtsbaumverbrennen wollte der Gewerbeverein mit einem Frühlingsevent etwas Neues ausprobieren und versuchen, ein grösseres Publikum anzusprechen, wie Vereinspräsident Heinz Strub erklärte. OK-Präsident Martin Spielmann fügte dabei hinzu: «Mit dem Frühlingsfest wollen wir der Bevölkerung etwas zurückgeben und ihr danken, das sie das lokale Gewerbe unterstützt.»

Waren aus Koffern

Die 250 Gäste, die die als Frühlingswiese gestaltete Zähnteschür besuchten, wurden von der Festwirtschaft mit der Spezialität des Vereins – Hörnli und Gehacktem – sowie diversen Kuchen versorgt. Einen grossen Andrang gab es auch auf den Kaffee, der mit einer essbaren Blüte bestückt war. Im oberen Stockwerk der Zähnteschür wurden selbst gemachte Waren von 40 privaten Ausstellern aus Koffern feilgeboten.

Honig, Pesto, kleine Puppen, Schmuck und viele anderen Spezialitäten hatten sie anzubieten. Kinder konnten draussen die Möglichkeit wahrnehmen, bei der Weder Malerei einen Topf mit bunten Farben anzumalen und anschliessend bei der Blumenladenbetreiberin Claudia Schwitter eine Frühlingsblume oder Kräuter zu pflanzen.

Dem Gewerbeverein ist wichtig, Junge Leute in seinen Verein einzugliedern, die sogenannte «New Generation». Dabei organisiert immer ein Mitglied dieser 25- bis 38-jährigen einen Anlass, welcher den Zusammenhalt im Verein fördern und den jungen Mitgliedern die Möglichkeit geben soll, sich zu engagieren. So führten diese Vereinsmitglieder ihre Kolleginnen und Kollegen bereits zum Kartfahren oder Bogenschiessen aus. Drei dieser «New Generation»-Mitglieder haben nun auch im vierköpfigen OK-Team des Frühlingsevents tatkräftig mitgeholfen und damit den Frühlingsevent mitgestaltet.

Hinter der Organisation des Frühlingsfests steckt ein grosser Aufwand, wie Gemeindepräsidentin Barbara Leibundgut in ihrer Ansprache beim Eröffnungsapéro erwähnt. «Ich möchte mich bei allen Beteiligten für ihr Engagement bedanken. Dass so viele Gewerbler sich neben ihrer Arbeit noch die Zeit genommen haben, ihre Fenster so aufwendig und liebevoll zu gestalten, ist bemerkenswert.» Dabei hob Leibundgut auch die Wichtigkeit des persönlichen Kontakts mit dem Kunden hervor. Dies sei im Dorfgewerbe besonders zentral, wolle ein Gewerbe Erfolg haben. «Ein solcher Anlass eignet sich natürlich auch dafür, neue solcher Kontakte zu knüpfen und auf sich aufmerksam zu machen», erklärte sie.

Auch Spielmann bedankt sich bei den Gewerblern für ihr Engagement: «Im Ambiente der Blumenwiese wurde die grossartige Galerie der Gewerbefenster präsentiert. Dabei wurde kein Aufwand gescheut. Es sind Meisterwerke entstanden. All diesen Gewerblern gebührt ein besonderes Dankeschön für den Mut zu neuen Ideen.»

Der Gewerbeverein sei sehr zufrieden mit der ersten Durchführung des Frühlingsevents. «Es kamen 250 Besucher und wir haben 110 Menüs verkauft. Der Koffermärit stiess auf grosses Interesse. Auch wurden alle 52 Tontöpfe bemalt und stehen schon heute auf einem Balkon oder in einem Garten in Bettlach», so Spielmann erfreut. «Der bunte Frühlingstopf ist ein Geschenk und Dankeschön vom Gewerbeverein an die Dorfbevölkerung.»

(Quelle: Grenchner Tagblatt, 29.04.2018)
30.04.2018 | Wyss Sophie
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