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Montag, 28. November 2022
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Das alte Betonwerk ist schon bald Geschichte
Oliver Menge
(Foto: Michel Lüthi)


Wer kennt ihn nicht, den auffälligen Bau, wenn man von Bettlach nach Grenchen fährt und nach links in Richtung Aare schaut. Oder von der Autobahn herkommend auf der Neckarsulmstrasse, oben auf der Brücke, die über die Bahngleise führt, da sieht man ihn besonders gut: Da steht der trotzige Bau in voller Grösse, mit seinen komischen Proportionen, den rostigen Kaminen auf dem Dach.

Irgendwie erinnert der Koloss an einen überdimensionalen Heizkörper mit seinen geriffelten Seitenwänden. Um das schätzungsweise zwischen 20 und 25 Meter hohe Gebäude herum liegt einiges an Schrott, ordentlich aufgeräumt. Wie beispielsweise ein Haufen Baulampen, wie unser Fotograf gesehen hat. An der Südfassade hängt eine grosse blaue Blache mit dem Firmensignet des Besitzers Vigier. Das Originalsignet auf der Westseite ist nur noch zur Hälfte vorhanden, der vordere Teil fehlt. Jetzt heisst es da nur noch «ier». Alles weist darauf hin, hier wird schon lange nicht mehr gearbeitet. Dieses Betonwerk ist ausser Betrieb. Der Autor kann sich auch nicht daran erinnern, dort jemals einen dieser speziellen Lastwagen für Beton mit dem rotierenden Tank gesehen zu haben. Aber das will nichts heissen.Viel mehr erfährt man hingegen aus einer Baupublikation im Grenchner Stadtanzeiger vom 16. Juli: Im Baugesuch 2020-0052.000 stellt die Bauherrschaft Vigier Beton Seeland Jura AG, Standort Safnern, den Antrag, die Betonzentrale rückzubauen. Heute läuft die Frist ab, um dagegen bei der Einwohnergemeinde Bettlach Einsprache einzureichen.

Noch mehr Klarheit bringt ein Telefonat mit Bruno Müller, Unternehmensleiter von Vigier Beton Nordwest, der sich zuallererst an gemeinsame WK-Zeiten erinnert. «Wir möchten das bereits länger stillgelegte Werk ganz abreissen und rückbauen und die Parzelle danach verkaufen.» Man habe in Arch beim Kieswerk ein neues Betonwerk erstellt und eine Sanierung sei nicht mehr in Frage gekommen.

Ob irgendwer traurig sein wird über den Rückbau??

(Quelle: Grenchner Tagblatt, 30.07.2020)
30.07.2020 | Schmid Manuela
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