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Mittwoch, 18. Mai 2022
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Jährlich über 6000 Fr. für Wasserversorgungs-Software
Andreas Toggweiler
(Foto: Hanspeter Bärtschi / SZ)


Die Software für die Überwachung der Wartung der Wasserversorgung kostet Bettlach 6462 Franken pro Jahr.

Dazu kommen 14’065 Fr. für die erstmalige Implementierung. Ohne Gegenstimme und kommentarlos beschloss der Gemeinderat am Dienstag die wiederkehrenden Kosten von 6462 Fr. Allerdings fragte SP-Gemeinderat Mathias Stricker zuvor, ob benachbarte Gemeinden diese Software ebenfalls anwenden.

Die Antwort von Bauverwalter Tobias Bayer lautete ja. Laut Gemeinderatsvorlage werden durch die Einführung der Software die Richtlinien der Branchenvereinigung SVGW (Schweizerischer Verein des Gas- und Wasserfachs) für die Selbstkontrolle der Wasserversorgung erfüllt. Die Software namens Infrabase unterstütze die Kunden bei Wartungen und periodischen Aufgaben, zum Beispiel regelmässige Kontrollen der Infrastruktur, Erfassen der Kontrollpunkte mit Wartungsintervallen und Erfassen der periodischen Kontrollgänge.

Die Daten der Wasserversorgung werden im Internet abgelegt und das zuständige Gemeindepersonal erhält ein Tablet mit SIM-Karte mit Zugriffsrecht. Damit sei auch der Wissenstransfer bei Personalwechseln sichergestellt, hiess es. Die Software sei den zuständigen Personen demonstriert und für gut befunden worden.

«Unser Wasser wird durch das Produkt nicht besser, aber die Kontrolle wird vereinfacht»,

sagte Gabriela Mathys, Präsidentin der Bau- und Infrastrukturkommission. Bettlach habe bis anhin keinerlei Probleme mit der Wasserversorgung gehabt und man wolle mit dieser Investition dafür sorgen, dass dies so bleibt.

Gemeindepräsidentin Barbara Leibundgut wies ebenfalls darauf hin, dass die Gemeinde als Wasserversorgerin auch ein Lebensmittelbetrieb sei und sich den dauernd anspruchsvolleren behördlichen Vorgaben stellen müsse.

Bauverwaltung: Firma übernimmt wieder

Der Bettlacher Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 26. Oktober beschlossen, das provisorische Arbeitsverhältnis mit Bauverwalter Tobias Franz Bayer per 30. November aufzulösen. Aus personalrechtlichen Gründen werden dazu keine weiteren Angaben gemacht.

Wie Patrik Gfeller (SVP) seitens des Organisations- und Personalausschusses darlegte, kann die Firma Geopunkt AG, welche die Bettlacher Bauverwaltung nach dem Abgang von Titus Moser in einer längeren Interimsphase geführt hatte, das Mandat im Jahr 2022 wieder übernehmen.

Für das ganze Jahr 2022 wurde dem Gemeinderat ein Kredit von 276’000 Fr. (oder 23’000 Fr. monatlich) beantragt. Laut Gfeller kann nicht mit einer Wiederbesetzung der Stelle vor April 2022 gerechnet werden. Der Gemeinderat stimmt dem Kredit einstimmig zu.

Budget praktisch ausgeglichen

Es ist auch der einzige Posten, der dieses Jahr der Gemeindeversammlung zur separaten Genehmigung im Rahmen des Budgets vorgelegt werden muss. Die ungeplante Entwicklung manövriert denn auch das Budget 2022 der Gemeinde vom positiven in den leicht negativen Bereich, wie Finanzverwalter Gregor Mrhar darlegte.

Bei einem Gesamtaufwand von 26,432 Mio. Fr. resultiert ein Aufwandüberschuss in der Erfolgsrechnung von 21’600 Fr. Es wird mit in etwa gleich bleibenden Fiskalerträgen von 16,3 Mio. Fr. gerechnet, auch der Steuersatz soll für Firmen und Private bei den tiefen 95% verbleiben.

Die Nettoinvestitionen in der Höhe von 2,293 Mio. Fr. können dabei nur zu 11,4 Prozent selbst finanziert werden, was als ungenügend gilt. Investiert wird schwergewichtig bei den Schulliegenschaften (rund 900’000 Fr. inklusive EDV), bei den Gemeindestrassen 500’000 Fr,, bei der Wasserversorgung 518’500 Fr., 230’000 Fr. in die Gerinneverbreiterung des Giglerbaches und 110’000 Fr. für die Erweiterung des Urnenhains im Friedhof.

Busnetz wird überprüft

In ihren Erläuterungen seitens des Finanzausschusses erwähnte Barbara Leibundgut, dass ein operatives Defizit bestehe. Dieses werde zurzeit noch buchhalterisch kaschiert durch die jährliche Auflösung der Neubewertungsreserve gemäss HRM 2. Der Fiskalertrag sei zudem optimistisch budgetiert. Zudem seien die Auswirkungen der Pandemie weiterhin unklar, ebenso die Resultate der Steuervorlagen auf Kantonsebene sowie des Projekts Aufgabenentflechtung Kanton/Gemeinde.

Der Gemeinderat verabschiedete das Budget ohne weitere Wortmeldung zuhanden der Gemeindeversammlung vom 14. Dezember. Im Traktandum «Verschiedenes» kündigte Barbara Leibundgut an, dass das Busnetz in der Region überprüft wird. Anregungen und Vorschläge diesbezüglich können bei der Gemeinde deponiert werden.

(Quelle: Grenchner Tagblatt, 11.11.2021)
12.11.2021 | Schmid Manuela
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