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Bettlacher singt in Kinderband: «Einmal auf Platz 1 der Hitparade zu landen, das wäre schön»
Noëlle Karpf
(Foto: Hanspeter Bärtschi)


Die Kinderband «Schwiizer Kiddies» will musikalisch durchstarten. Mit dabei ist auch der zehnjährige Sima aus Bettlach.

Es ist Simas erstes Interview. Der Zehnjährige sitzt zu Hause am Küchentisch in Bettlach und stellt sich vor: «Ich gehe in die vierte Klasse und in der Freizeit mache ich Karate, spiele Schlagzeug ...» «Und das Wichtigste?», hakt Mutter Iris Ballabio nach, die bei diesem Interview dabei sitzt. «Ah – Singen, das ist ja klar!», sagt Sima und lacht. Das ist auch der Grund für das Interview. Der zehnjährige Bettlacher singt nämlich bei den Schwiizer Kiddies mit, die sich selbst als jüngste Mundartband der Schweiz bezeichnet.

Anfang September ist die erste CD der achtköpfigen Gruppe, zwei Jungs und sechs Mädchen, herausgekommen. 15 Songs, die von Tieren, Piraten oder der Lieblingslehrerin handeln.

Während des Interviews läuft die CD der Band leise im Hintergrund. Im oberen Stockwerk des Hauses spielt die kleine Schwester von Sima in ihrem Zimmer. Man hört sie bis unten in die Küche, wo das Interview stattfindet. Sie singt ein Lied der Schwiizer Kiddies. «Seine kleine Schwester ist der grösste Fan der Schwiizer Kiddies», erklärt Mutter Iris grinsend.

Die Mutter als Coach

Musik liege in der Familie, sind sich Sima und seine Mutter einig. Sie ist Musiklehrerin und unterrichtet an der Musikschule Bettlach Klavier und Sologesang. Er nimmt seit der zweiten Klasse Schlagzeugunterricht. «Sima hat schon gesungen, als er gar noch nicht richtig sprechen konnte», erklärt Simas Mutter. «Dafür umso lauter.»

Mittlerweile singt Sima nicht mehr nur zu Hause. Er habe in dem Tonstudio in Zuchwil, in dem schon Krokus und Gotthard gesungen hätten, seine Lieder aufgenommen. Ganz alleine. Die restlichen Bandmitglieder stammen nämlich aus dem Baselbiet. So übt der Bettlacher die Lieder meist zu Hause mit einer Demo ein, bevor er für die Aufnahmen in das Zuchwiler Tonstudio geht. Anschliessend wird seine Tonspur mit dem Gesang der anderen Schwiizer Kiddies vermischt.

Diese hat Sima bisher erst ein paar Mal getroffen. Vor einem Jahr habe das Shooting für das Cover der CD stattgefunden. «Das war mega cool», erzählt der Zehnjährige. Er verstehe sich sehr gut mit den anderen jungen Sängerinnen und dem jungen Sänger. Auch habe er bereits bei zwei Videodrehs für Musikvideos zu den Songs mitgemacht. Dabei war die Mutter Chauffeurin und Coach zugleich.

Auf die Frage, wie er überhaupt in die Kinderband gekommen ist, erklärt Sima, der Produzent habe noch Bubenstimmen für die Band gesucht, die heute aus sechs Mädchen und zwei Jungen besteht. Seine Mutter sei auf das entsprechende Inserat gestossen und habe ihn gefragt, ob er sich bewerben möchte, da er so gerne singe.

Daraufhin hat Sima dem Labelchef von «Chinderwält», Urs J. Guggisberg, eine Tonaufnahme geschickt. Danach habe es sofort geklappt. «Nach diesem Aufwand ist es schon schön, bei so etwas Grossem dabei zu sein», sagt Sima.

Einmal an der Hitparaden-Spitze

Besonders stolz sei Sima gewesen, als er die CD «Hallo Schwiiz» von der Kinderband dann in den Händen gehalten habe. Diese habe er dann in die Schule mitgenommen und mit den Klassenkameraden gehört, erzählt der Zehnjährige. Diese seien ebenso beeindruckt gewesen wie das Gotti von Sima oder die restlichen Verwandten.

Den richtigen Durchbruch haben die Schwiizer Kiddies aber noch nicht erreicht. Mit ihrer CD sind sie diesen September auf Platz 62 der Schweizer Hitparade eingestiegen. Im Dezember ist ein Besuch beim Schweizer Fernsehen geplant: Die Gruppe wird dort im «Samschtig Jass» auftreten, mit einem Weihnachtslied, welches derzeit produziert wird.

Auf dem Programm steht zudem noch ein Benefizsong, mit welchem mit welchem Spenden für eine Kinderstiftung gesammelt werden soll. Später soll es auch eine zweite CD der Schwiizer Kiddies geben. Ob Sima denn einmal Musiker werden will? «Das weiss ich noch nicht», sagt der Zehnjährige. «Aber einmal auf Platz 1 der Hitparade zu landen, das wäre schön.»

(Quelle: Grenchner Tagblatt, 30.09.2017)
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