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Sonntag, 17. Dezember 2017
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Gemeinderat bewilligt Massnahmenplan für Qualitätsmanagement in den Schulen
az
(Foto: az Solothurner Zeitung)


Der Bericht der externen Schulevaluation offenbarte in Bettlach einige «gelbe Ampeln». Jetzt wurde dem Gemeinderat ein Massnahmenplan vorgelegt.

Als Schulleiter Didi Schoch im August dem Gemeinderat den Bericht der externen Schulevaluation vorstellte, mussten die Gemeinderäte «gelbe Ampeln» zur Kenntnis nehmen. Also Bereiche, in denen es aufgrund von Mängeln statt Grün bloss ein Gelb gab. Der Rat erteilte den Auftrag, einen Massnahmenplan vorzulegen, durch den man diese Mängel beheben kann. Einer dieser Bereiche betraf die Mitarbeitendengespräche. Die Schulleitung war sich durchaus bewusst, dass hier bisher nicht alles wie gewünscht verlief. Verschiedene Projekte wie ICT, der Schulhausneubau, der Aufbau der Schulsozialarbeit und der Schulhausalltag hätten die Ressourcen der Schulleitung absorbiert. Diese hatte deshalb die Gespräche immer in den Hintergrund gestellt, aber seit dem letzten Schuljahr würden sie etwas besser geplant.

Im nun vorgelegten Massnahmenplan zur Verbesserung in diesem Bereich betonen die Verantwortlichen, nun in Zukunft die Gespräche quartalsweise festzulegen und zu vereinbaren. Auch Schulbesuche will man besser planen und vorgängig kommunizieren.

Weiterer Kritikpunkt war die Reflexion der eigenen Arbeit auf der Basis von Rückmeldungen – Feedbacks –, die kaum stattfinde. Lehrpersonen würden sich darauf verlassen, spontane Rückmeldungen von Schülern und Eltern zu erhalten, und holten sie nicht aktiv ein. In den Interviews mit Schülerinnen und Schülern war ausserdem ans Licht getreten, dass sie sich nicht immer getrauen, Kritik zu üben, aus Angst, die Lehrperson reagiere verärgert. Man will nun für das Schuljahr 18/19 gemäss dem Schulprogramm 2017– 2021 ein Konzept für die Feedbackstruktur ausarbeiten und an einer Konferenz den Umgang mit Kritik mit den Lehrpersonen besprechen.

Auch auf der Sek-I-Stufe hatte man Probleme festgestellt, die seit Jahren immer wieder auftreten. Es geht dabei um die Identifikation mit der Schule, dem Führungsverhalten der Schulleitung, das von einigen Lehrpersonen als mangelhaft eingestuft wird, und um fehlende oder ungenügende Kommunikation. Man will die Konflikte mit einer externen Fachperson der FHNW beheben und das Führungsmodell zusammen mit dem Schulcoach besprechen. Gesamtschulleiter Dieter Schoch wird bis auf Weiteres auch wöchentlich persönlich an Sitzungen Präsenz zeigen.

Der Massnahmenplan wurde vom Rat einstimmig und ohne Wortmeldung genehmigt, wie auch der Leistungsvertrag zwischen Einwohnergemeinde und dem Spitexverein Bettlach mit den bereits beschlossenen Änderungen (Wegpauschale, Einführung 24-Stunden-Pikett) bis Ende 2018 verlängert wurde. 2019 wird man einen neuen Leistungsvertrag entwerfen. (om)

(Quelle: Grenchner Tagblatt, 29.11.2017)
30.11.2017 | Wyss Sophie
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